Edeka rechnet offenbar nicht mehr mit der geplanten kompletten Übernahme der Kaisers' Supermärkte. Stattdessen greift das Handelsunternehmen nach Standorten, bei denen das Kartellamt keine Bedenken hat. Aber nicht nur.
Kaisers' Märkte in miserabler wirtschaftlicher Verfassung
Erst am Wochenende war bekannt geworden, dass die Lage bei der angeschlagenen Supermarktkette offenbar noch schlechter ist als bekannt. Der Filialist mache inzwischen monatlich zehn Millionen Euro Verlust und könne nicht mehr auf eine juristische Lösung im Streit um die Ministererlaubnis für den Zusammenschluss mit Edeka warten.
Mehr als 8.000 Jobs bei der Supermarkkette seien akut gefährdet, erfuhr dpa von einer Person, die mit den Vorgängen vertraut ist. Für den 23. September ist bei dem Unternehmen eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung anberaumt.
