EHI-Analyse: Mehrheit der Online-Shops nutzt Social Media / Nachholbedarf bei Bewertungssystemen

EHI-Analyse: Mehrheit der Online-Shops nutzt Social Media / Nachholbedarf bei Bewertungssystemen

Fast jeder zweite Online-Händler lässt sich Umsatzchancen fahrlässig durch die Lappen gehen. 44,3 Prozent zeigen gar keine Bewertungssysteme an. Dabei sind diese eine vertrauensbildende Maßnahme, können die Conversion verbessern und sogar in Sachen SEO hilfreich sein. Das ist umso unverständlicher, als sich die Händler in Sachen Social Media inzwischen von ihrer Dialog-Faulheit lösen. Das zeigt eine detaillierte Analyse des EHI zum deutschen E-Commerce-Markt.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
Teilen

Das ist umso unverständlicher, als sich die Händler in Sachen Social Media inzwischen von ihrer Dialog-Faulheit lösen. Das zeigt  eine detaillierte Analyse des EHI zum deutschen E-Commerce-Markt.

Immerhin lassen 26,6 Prozent der Händler Kundenfeedback zum Onlineshops anzeigen. 16,3 Prozent erlauben Produktbewertungen und 12,8 Prozent bietet beide Systeme. Im Vorjahr waren es noch 4,6 Prozent.

In Sachen Social Media sind die deutschen Händler da schon weiter.

77,8 Prozent(2010: 51,9 Prozent) nutzen Facebook. Twitter spielt für knapp die Hälfte eine Rolle. (2010: 30,1 Prozent). Youtube setzen 45,9 Prozent ein (Vorjahr: 10,6 Prozent).

Mehr zum Thema:

Die Top 20 der Online-Shops in Deutschland

Generalisten, Mode und Computer bewegen den Markt

Teilen
OK
Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

Alle Beiträge
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

  • 10.800+ Abonnenten
  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.