Einzelhandelsumsätze geben leicht nach

Einzelhandelsumsätze geben leicht nach

Die Umsätze im deutschen Einzelhandel sind im Februar im Vergleich zum Vormonat gesunken. Kalender- und saisonbereinigt kann von krisenbedingten "Einbrüchen" jedoch keine Rede sein.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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"Die Zahlen sind optisch schlechter, als der Februar tatsächlich war", sagte der Sprecher des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr. Der Februar 2008 sei mit einem Plus von 5,7 Prozent der umsatzstärkste Monat des Jahres gewesen. Das habe sich nun wieder normalisiert. Richtig sei jedoch, dass der Einzelhandel "schon seit langer Zeit in einer schwierigen Situation" sei.

HDE erwartet stabilen Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr

Der HDE erwartet für 2009 bestenfalls einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Die Erlöse könnten bei nahezu stabilen Preisen aber auch um bis zu ein Prozent zurückgehen, sagte Pellengahr. Im ersten Halbjahr rechnet er noch mit einem "weitgehend stabilen Geschäftsverlauf". Bei steigender Arbeitslosigkeit könnte sich die Lage im zweiten Halbjahr verschlechtern. "Wir wissen, dass die Krise noch bei uns ankommt", sagte Pellengahr.

Im Vergleich von Januar zu Februar stiegen die saison- und kalenderbereinigten Umsätze laut Statistikamt nominal um 0,2 Prozent, real wurde ein Rückgang von 0,2 Prozent verbucht. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete im Februar nominal 6,4 Prozent weniger Erlöse als im Vorjahresmonat. Bei den übrigen Produkten wurde ein Minus von vier Prozent ausgewiesen.

Die Zahlen wurden vomn Destatis aus Angaben aus sieben Bundesländern berechnet, auf die rund 76 Prozent der Gesamtumsätze in Deutschland entfallen.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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