
Einzelhandelsumsatz gibt leicht nach
Im Juli sank der Einzelhandelsumsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat preisbereinigt um 1 Prozent. Im Vergleich zum Juni stiegen die Umsätze leicht an.
Thomas RehmRedakteurTextilhandel kann Umsatzzuwächse erzielen
Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Juli nominal 0,9 Prozent weniger und real 0,1 Prozent mehr um als im Juli vergangenen Jahres. Dabei wurde bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal 0,9 Prozent weniger und real 0,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat abgesetzt. Beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln waren die Umsätze nominal um 2,1 Prozent und real um 2,9 Prozent niedriger.
Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde im Juli nominal (minus 2,4 Prozent) und real (minus 1,5 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat umgesetzt. In diesem Bereich erzielte lediglich der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren eine nominale und reale Umsatzsteigerung gegenüber Juli 2008 (um 2,3 Prozent beziehungsweise um 2,2 Prozent ).
In den ersten sieben Monaten dieses Jahres, von Januar bis Juli, verringerte sich der Umsatz im deutschen Einzelhandel um nominal 2,3 Prozent und real um 2 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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