Bundesjustizministerin Briggite Zypries als Auslöser
Die Häuser seien - noch bevor Middelhoff zu dem Konzern kam - zu außergewöhnlich hohen Preisen angemietet worden. Im Gegenzug sollte Esch den Konzern offenbar an Gewinnen aus seinen Großprojekten beteiligen, heißt es. Zu den Geschäften sei es aber nicht gekommen. Der Vorstand habe die Ausfälle auf rund 100 Millionen Euro beziffert.
Die Vorwürfe sind seit langem bekannt und waren bereits Gegenstand von Diskussionen in der Hauptversammlung der Arcandor AG. Juristisch wird der Fall nun aufgearbeitet, weil Bundesjustizministerin Briggite Zypries (SPD) ihre nordrhein-westfälische Amtskollegin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) auf entsprechende Presseberichte über die Verquickungen von Middelhoff aufmerksam machte.
dpa, DH

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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