Der Douglas-Konzern bestätigt die positive Stimmung der Deutschen und will die Vorjahresumsätze als Minimalziel erreichen. Im Ausland sieht es dagegen nicht überall gut aus.
Mit einem blauen Auge davongekommen
Zur Douglas-Gruppe gehören neben den gleichnamigen Parfümerien die Thalia-Buchhandlungen, der Juwelier Christ, die Hussel-Confiserien und die Damenmodehäuser Appelrath Cüpper. Während Kreke zuversichtlich ist, dass der deutsche Einzelhandel mit einem blauen Auge davonkommen wird, sieht er einige Auslandsmärkte äußerst skeptisch.
Die Tochterunternehmen in Polen, Österreich oder Russland liefen weiterhin erfreulich, sagt er. Große Sorge bereiteten ihm aber die Geschäfte im Baltikum, in Ungarn und vor allem in Spanien. "Spanien kostet uns richtig Ergebnis", klagt Kreke. Dort stehe jetzt eine deutliche Straffung des Filialnetzes an.
Auslandstöchter teils problematisch
Douglas erzielt knapp ein Drittel des Umsatzes im Ausland, und zwar vor allem mit den Parfümerien. Einen Hoffnungsschimmer gibt es Kreke zufolge für die Modekette Appelrath Cüpper: "Wir haben Anzeichen, dass die Neupositionierung klappt." Die Bekleidungskette hatte zuletzt mit einem biederen Image zu kämpfen und die Kapitalkosten nicht mehr verdient.
