Euro-Krise dämpft Konsumlaune

Euro-Krise dämpft Konsumlaune

Die Schuldenkrise in Europa hat der Konsumlaune im Mai einen deutlichen Dämpfer verpasst. Auch Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung sinken, sagt die GfK.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Laut den Konsumforschern fürchten die Deutschen, dass die Rettungspakete für Griechenland und den schwächelnden Euro die Konjunkturerholung beeinträchtigen könnten. Deshalb sind die Einkommenserwartungen nach ihrem Höchststand seit 2001 im vergangenen Monat nun wieder gesunken. Mit einem Minus von 11,5 Punkten verliert der Indikator rund die Hälfte seiner Zuwächse aus dem Vormonat.

Kauflaune: viertes Minus in Folge

Bei der Anschaffungsneigung hat sich der leicht rückläufige Trend im Mai fortgesetzt. Der Indikator verliert 3,5 Punkte und weist aktuell 18,1 Zähler auf. Trotz des vierten Rückschritts in Folge ist das Niveau laut den Konsumforschern zufriedenstellend.

Sollten sich die Diskussionen um die Stabilität des Euros und die Staatsschulden in absehbarer Zeit jedoch legen, sieht die GfK gute Aussichten dafür, dass die günstigen Rahmenbedingungen wieder mehr in den Vordergrund rückten. Dann würde sich auch der Konsum stabilisieren.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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