Die Schuldenkrise in Europa hat der Konsumlaune im Mai einen deutlichen Dämpfer verpasst. Auch Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung sinken, sagt die GfK.
Kauflaune: viertes Minus in Folge
Bei der Anschaffungsneigung hat sich der leicht rückläufige Trend im Mai fortgesetzt. Der Indikator verliert 3,5 Punkte und weist aktuell 18,1 Zähler auf. Trotz des vierten Rückschritts in Folge ist das Niveau laut den Konsumforschern zufriedenstellend.
Sollten sich die Diskussionen um die Stabilität des Euros und die Staatsschulden in absehbarer Zeit jedoch legen, sieht die GfK gute Aussichten dafür, dass die günstigen Rahmenbedingungen wieder mehr in den Vordergrund rückten. Dann würde sich auch der Konsum stabilisieren.
