
Eye-Candy mit Augmented Reality, Hologrammen und Projektionen in 3D (Easter egg inklusive)
Ich mag ja diese Spielereien mit Augmented Reality, Hologrammen und 3D-Projektionen, die Digital Natives in zwei Jahren als Lösung auf C64-Niveau ansehen werden, bevor sie sich dann in fünf Jahren in der Kommunikation in der Breite durchsetzen. Gegenwärtig ist das eher noch was für Marken und Unternehmen, die besonders lifestyleig und innovativ oder einfach nur jung daherkommen wollen. Oder sie h
Und das in Zeiten, in denen solche technischen Gimmicks bereits Firmenpräsentationen aufhübschen.
Bis die erweiterte Realität in den Fußgängerzonen ankommt, ist es aber doch nicht mehr so lange hin. Zumindest zeigt ein Projekt aus Barcelona wie man sich selbst zu einem Souvenir machen kann
Be Your Own Souvenir! from blablabLAB on Vimeo.
Be Your Own Souvenir! from blablabLAB on Vimeo.
Man kann die Realität natürlich auch in ein Schaufenster packen, das man nach Gutdünken verändern kann.
Interactive Display Window Concept from Gustaf Engström on Vimeo.
Das ist Ihnen nicht Augmented Reality genug:
Dann probieren Sie ihre nächste Tissot-Uhr doch demnächst direkt im Schaufenster an.
Mir ist das ja ein bisschen zu kleinteilig. Deswegen bin ich auch ein großer Freund von Fassaden-Projektionen mit 3D-Effekt. Das sieht manchmal besser aus als der Film (The Tourist), der damit beworben wird ...
... und macht richtig was her, wenn man einen entsprechend attraktiven Laden hat. So wie Ralph Lauren:
oder man verbindet das wie Fanta mit Erinnerungen an ein Arcade-Game:
Nochmal zurück zu Augmented Reality: Das ist inzwischen sogar bei Massenmarken wie Axe angekommen, auch wenn man selbst dabei ziemlich merkwürdig aussieht. Vor allem braucht man nicht einmal mehr selbst eine App oder ein iPhone, um etwas lächerlich zu wirken.
Aber wenn man mit AR dank des ZDF auf der heimischen Couch herumspielt, ist das alles nicht so schlimm. Zumal sich in der Verknüpfung mit einer TV-Serie und ausgerechnet Ijon Tichy in gewisser Weise ein Kreis zu schließen scheint.
Einen hab ich noch: Schließlich ist bald das Fest mit dem Hasen: The Talking Augmented Easter Egg
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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