Familienunternehmer rechnen mit Zuwächsen

Familienunternehmer rechnen mit Zuwächsen

Mehr als ein Drittel der Familienunternehmen wollen 2016 zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Das operative Geschäft dürfte gut laufen, Angst haben die Unternehmer vor anderen Dingen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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51 Prozent erwarten demnach ein Plus von bis zu 10 Prozent, 13 Prozent noch stärkere Wachstumsraten. Jedes vierte der an der Umfrage teilnehmenden 745 Unternehmen stellt sich auf stabile Geschäfte ein.

Die Familienunternehmen bleiben zudem ein Jobmotor: 39 Prozent planen für 2016 die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter. Das wären mehr als in diesem Jahr (34 Prozent). 51 Prozent wollen die Arbeitsplatzzahl konstant halten. Lediglich sieben Prozent (2015: 12 Prozent) planen einen Stellenabbau, wie aus der Umfrage hervorgeht.

Angst vor möglichen Steuererhöhungen

Danach macht die Situation auf dem Arbeitsmarkt den Familienunternehmen am meisten zu schaffen: Fast zwei Drittel der befragten Firmen haben für 2016 "große Sorgen" wegen einer "Verkrustung des Arbeitsrechts". Jedes zweite Unternehmen sorge sich zudem stark wegen des Fachkräftemangels.

Ein Anstieg der Sozialabgaben und mögliche Steuererhöhungen bereiteten 49 beziehungsweise 46 Prozent der Familienunternehmen "große Sorgen". Erst auf Platz fünf rangiert die Sorge um die Integration von Flüchtlingen. Die Energiepreise, Digitalisierung sowie mögliche Finanzierungsengpässe beunruhigen die Familienunternehmen laut der Umfrage dagegen eher weniger.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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