Fast alle kennen C&A

Fast alle kennen C&A

C&A ist am bekanntesten, H&M hat die meisten Stammkunden und Tchibo erzielt die höchste Werbewirkung. Doch die besten Imagewerte haben Zielgruppen-Konzepte wie Bonita und Ulla Popken.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Das ergab die Studie, die die Fachzeitschrift "TextilWirtschaft" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) und die Marktforscher von "Konzept und Markt" erstellt haben.

Auf dem zweiten Platz landete das Unternehmen bei der Frage nach den Stammkunden: Fast jeder Fünfte (19 Prozent) bezeichnet C&A als seine bevorzugte Einkaufsstätte. Nur H&M konnte in dieser Kategorie mit einer Stammkunden-Quote von 21 Prozent einen noch höheren Wert erzielen.

Auch bei der Frage nach der Werbebekanntheit landete C&A auf dem zweiten Rang – mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Befragten meinten, in den vorangegangenen zwölf Monaten Werbung der Düsseldorfer wahrgenommen zu haben.

Deutlicher Sieger in dieser Kategorie ist übrigens Tchibo: Fast drei Viertel (74 Prozent) der deutschen Kunden erinnerten sich an eine Werbemaßnahme des Hamburger Konzerns.

H&M stärkste C&A-Konkurrenz

Am härtesten bedrängt wird C&A in den jeweiligen Kategorien von H&M. Mit Platz eins bei den Stammkunden, Rang zwei bei der Käuferreichweite, dem dritten Platz beim Bekanntheitsgrad und Rang vier bei der Werbebekanntheit liegen die Erfolge des schwedischen Filialisten nur knapp hinter denen der Düsseldorfer.

Zielgruppen-Händler haben das beste Image

Interessante Ergebnisse brachte die Studie auch bei der Befragung nach der Zufriedenheit der Kunden mit ihren favorisierten Mode-Einkaufsstätten. Aus den Antworten zu insgesamt 25 Fragen aus den Bereichen Waren- und Sortimentsleistung, Preis-Leistung, Kommunikation, Beratungsleistung, Atmosphäre und Einrichtung sowie Service wurden Image-Faktoren für die 36 untersuchten Filialisten errechnet.

Die ersten drei Plätze werden dabei mit Bonita, Ulla Popken und Gerry Weber von Unternehmen belegt, denen es offenbar besonders gut gelingt, ihre Zielgruppe der Frauen im Best Ager-Alter und – besonders im Falle von Ulla Popken – mit Passform-Problemen zu bedienen.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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