Fielmann-Gewinn geht zurück

Fielmann-Gewinn geht zurück

Die Optikerkette Fielmann verkauft mehr Brillen, macht aber weniger Gewinn. Das Management ist trotzdem zuversichtlich, die Marktposition weiter auszubauen.

SRSybille RoemerRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Doch der Gewinn nach Steuern sank auf 27,7 Millionen Euro – nachdem es im Vorjahreszeitraum noch 29,2 Millionen Euro waren. Der Gewinn vor Steuern ging ebenfalls zurück, von 41,5 Millionen Euro auf 39,2 Millionen Euro. Schuld daran sollen die höheren Werbeausgaben sein: Der Konzern rührt derzeit kräftig die Werbetrommel, um sich gegen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu stemmen. Zudem koste die Expansion.

Im ersten Halbjahr 2009 verkaufte Fielmann 3,1 Millionen Brillen (2008: 3 Millionen). Der Konzernumsatz stieg von 451,2 Millionen auf 464,5 Millionen Euro, ein Plus von drei Prozent. Der Vorsteuergewinn lag in den ersten sechs Monaten 2009 bei 72,2 Millionen Euro – ein Minus von 8 Millionen Euro im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum. Nach Steuern ging der Gewinn von 56,5 Millionen auf 50,8 Millionen Euro zurück.

Erwartung erfüllt, jetzt zuversichtlich

Gleichwohl gibt sich das Management des Brillen-Filialisten gelassen: „Die ersten Monate des Berichtsjahres entsprechen unseren Erwartungen“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir sind zuversichtlich, unsere Marktposition auszubauen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kauft der Verbraucher bei Unternehmen, die ihm hohe Qualität zu günstigen Preisen garantieren: in der Augenoptik ist das Fielmann.“

Ende Juni 2009 gab es 631 Fielmann-Niederlassungen. Fielmann plant, in diesem Jahr insgesamt 25 neue Geschäfte zu eröffnen und 750 neue Ausbildungsplätze zu schaffen. Zum Ende des zweiten Quartals beschäftigte der Filialist 12.585 Mitarbeiter, davon 2.128 Auszubildende. Der Konzernumsatz betrug 2008 insgesamt 902,7 Millionen Euro.

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Geschrieben vonSybille Roemer

Redakteurin

Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

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