
first-e: Die Ersten werden die Letzten sein
first-e hatte sich als die erste paneuropäische Online-Bank bezeichnet. Nun steht der Online-Ableger des französischen Finanzkonzerns Banque d'Escompte vor dem Aus.
Thomas RehmRedakteurAuf der Website des Unternehmens wird darauf hingewiesen, dass first-e-Konten ab dem 2. Oktober nicht mehr über das Internet zu verwalten und einzusehen sind. Ab diesem Zeitpunkt werden alle verbleibenden Einlagen im Namen des Kontoinhabers unter veränderten Konditionen bei der Banque d'Escompte in Paris geführt. Wer sich also nicht rechtzeitig für die DAB entscheidet, wird automatisch Kunde des französischen Mutterhauses.
DAB-Vorstand Matthias Körner hat bereits ein Willkommens-Paket geschnürt: Kosten bis zu 150 DM für Wertpapierüberträge werden von der DAB übernommen. Wer mindestens 5.000 Euro auf sein neues DAB-Depotkonto überweist, erhält zudem 3 DAB-Aktien gratis.
Wie es auf der Website von first-e heißt, habe eine "Analyse der strategischen Geschäftsausrichtung" zur Geschäftsaufgabe geführt. first-e hatte sich als die erste paneuropäische Online-Bank bezeichnet. Die Plattform war im Frühjahr 2000 ans Netz gegangen. (ST)
KONTAKT:
first-e the internet bank
Postfach 1034
22784 Hamburg
Internet: www.first-e.de

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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