Freenet: DSL-Ausgliederung entfacht Übernahmepoker

Freenet: DSL-Ausgliederung entfacht Übernahmepoker

Der deutsche Telekommunikationsanbieter Freenet will sein DSL- und Portalgeschäft in zwei Tochtergesellschaften auslagern. Damit treibt der Konzern den Verkauf der rund 1,3 Mio. Kunden umfassenden DSL-Sparte voran und reagiert auf das wenig erfreuliche Geschäftsjahr 2007, so Insider. In der Freenet-Bilanz dominiert ein herber Gewinneinbruch, wobei das Ergebnis von 257 Mio. Euro (2006) auf 16,5 Mio. Euro zurückging.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Der deutsche Telekommunikationsanbieter Freenet will sein DSL- und Portalgeschäft in zwei Tochtergesellschaften auslagern. Damit treibt der Konzern den Verkauf der rund 1,3 Mio. Kunden umfassenden DSL-Sparte voran und reagiert auf das wenig erfreuliche Geschäftsjahr 2007, so Insider. In der Freenet-Bilanz dominiert ein herber Gewinneinbruch, wobei das Ergebnis von 257 Mio. Euro (2006) auf 16,5 Mio. Euro zurückging.Der deutsche Telekommunikationsanbieter Freenet will sein DSL- und Portalgeschäft in zwei Tochtergesellschaften auslagern. Damit treibt der Konzern den Verkauf der rund 1,3 Mio. Kunden umfassenden DSL-Sparte voran und reagiert auf das wenig erfreuliche Geschäftsjahr 2007, so Insider. In der Freenet-Bilanz dominiert ein herber Gewinneinbruch, wobei das Ergebnis von 257 Mio. Euro (2006) auf 16,5 Mio. Euro zurückging. Grund für diese Misere waren vor allem negative Steuereffekte, heißt es. Medienberichten zufolge habe es über die noch zu gründende Tochter-Lösung bereits schon im Februar erste Gespräche mit Interessenten gegeben. Zudem kündigte Freenet-Chef Eckhard Spoerr an, den Konzern neu zu strukturieren. Analysten gehen nach wie vor davon aus, dass Branchengigant United Internet als Käufer in Betracht kommen könnte.
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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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