Für Max Bahr ist Rettung in Sicht

Für Max Bahr ist Rettung in Sicht

Der Fortbestand der Baumarktkette Max Bahr ist wahrscheinlich. Das Hellwegkonsortium steht vor der Übernahme der meisten Standorte. Nur ein Problem muss noch gelöst werden.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Die Voraussetzung zur Übernahme war eine entsprechende Entscheidung im Gläubigerausschuss. Dieses Gremium hat am Dienstag dem von Insolvenzverwalter Jens-Sören Schröder mit Hellweg/Möhrle ausgehandelten Vertrag zur Übernahme der Bestandsmärkte von Max Bahr zugestimmt. "Zuvor hatte das Bieterkonsortium dem Gläubigerausschuss nachgewiesen, dass die Finanzierung des Vorhabens gesichert ist und entsprechende Kreditzusagen seiner Banken und Warenkreditversicherer vorgelegt", teilt Schröder mit.

Mieten müssen gedrückt werden

Die Übernahme hänge nun nun davon ab, dass Hellweg/Möhrle sich kurzfristig noch mit dem Hauptvermieter über einen Mietvertrag für 66 der 73 Baumarktimmobilien einigen, schreibt Schröder weiter. Bei dem Vermieter handelt es sich um die ebenfalls insolvente Gesellschaft Moor Park MB. Deren Hauptgläubiger ist die Royal Bank of Scotland.

Das bisherige Problem hier war, dass Bank auf die hohen Mieten für die Filialen bestanden hatte. Deswegen war auch Globus als Kaufinteressent zurückgetreten. Laut "Süddeutsche Zeitung" ist die Frist für die Mietverhandlungen auf Mitte November verlängert worden. "Ich bin zuversichtlich, dass wir uns zügig einigen werden", sagte Schröder der Zeitung.

Sollte die Übernahme klappen, könnten laut Insolvenzverwalter Schröder insgesamt 3.600 Arbeitsplätze gerettet werden. Max Bahr ist eine Tochter der insolventen Konzernmutter Praktiker, die mangels Kaufinteressenten zerschlagen wird.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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