Für Woolworth wird es ernst

Für Woolworth wird es ernst

Das Insolvenzverfahren für die angeschlagene Kaufhauskette Woolworth kommt voran. Um die Details der Transfergesellschaft für Mitarbeiter wird derzeit aber noch hart gerungen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Die DWW Woolworth Deutschland GmbH & Co. KG hatte wegen drohender Zahlungsunfähigkeit bereits Mitte April Insolvenzantrag gestellt. Hermann strebt die Weiterführung von etwa der Hälfte der 311 Filialen in Deutschland an. Bislang ist kein neuer Investor gefunden.

Dauer der Transfergesellschaft noch unklar

Um die Details der Beschäftigungsgesellschaft werde derzeit hart gerungen, sagte der Sprecher. Aus ihr können die Woolworth-Leute in eine Nachfolgegesellschaft und zu anderen Arbeitgebern wechseln oder zumindest die Arbeitslosigkeit aufschieben.

Noch unklar sei die Dauer der Transfergesellschaft, die laut Gesetz zwischen sechs und zwölf Monaten betrage. Der Verwalter Hermann strebe zudem an, die gesetzlichen vorgeschriebenen Zahlungen an die Mitarbeiter in Höhe des Arbeitslosengeldes I auf 80 Prozent der letzten Bezüge aufzustocken.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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