
Fußball-WM macht den Einzelhandel froh
Von der Fußballbegeisterung in Deutschland profitiert auch der Handel. Der Absatz von Trikots und Schuhen ist mächtig gestiegen. Die Kunden mögen sogar den flatterhaften WM-Ball.
Björn BöerChefredakteurDer kolossale Anstieg wird besonders bei einem Blick auf die Zahlen von vor vier Wochen deutlich: Damals lag der Fußballanteil am Gesamtmarkt noch bei 15,5 Prozent.
Trikots verkaufen sich am besten
Der meiste Umsatz mit Fußballartikeln wird laut media control mit Textilien wie Trikots, T-Shirts und Teamhosen erzielt. Hier beträgt der Anteil am Gesamtsegment 65 Prozent. Danach folgen Fußballschuhe mit einem Anteil von 23 Prozent. Torwarthandschuhe, Fußbälle und Schienbeinschoner erreichen einen Anteil von zwölf Prozent.
Beliebtester Torwarthandschuh ist der "F 50 Training" von Adidas. Begehrtester Ball ist die Miniversion des "Jabulani", wie der offizielle WM-Balls dieses Turniers heißt. Der wegen seiner flatterhaften Flugeigenschaften vor allem von Torhütern gescholtene Ball wird ebenfalls von Adidas produziert. Meistgekaufter Schienbeinschoner ist der "T 90 Charge" von Nike.
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Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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