Generation Yes – Teleshopping goes Social Media

Generation Yes – Teleshopping goes Social Media

Teleshopping mag belächelt werden, doch es funktioniert. Denn es bietet statt nüchternen Fakten eine Atmosphäre im besten Fall ein spannendes Storytelling. Das bietet jetzt Generation Yes via Smartphone.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Noch gibt es kein Verkaufserlebnis, das „social“ ist, dass geliked, geshared und kommentiert werden kann. Vielmehr müssten Kunden gezielt nach einem Produkt suchen und sich durch eine Vielzahl von Informationen wühlen – der Nachteil: nach all den Prozessen wissen Kunden oftmals immer noch nicht, ob das ausgewählte Produkt ihren Erwartungen entspricht.

Hier soll die Geschäftsidee des Berliner Jungunternehmens Abhilfe verschaffen. In der U-Bahn, in der Mittagspause oder in einer freien Minute auf dem Sofa: Generation Yes ist der erste Social-Media-Teleshop, der mit Storytelling und kurzen Video-Clips ganz bequem zeigt, was Produkte wirklich können. Weg von Informationen wie der Wattzahl oder Materialzusammensetzung hin zu inspirierendem Content, der für Kunden einen echten Mehrwert bietet.

Videoclips statt Faktenliste

Mit der Produktsparte Küchengeräte und mit Koch- & Back-Utensilien haben die beiden Gründer Matthias Berchtold und Moritz Putzer gezeigt, dass die Idee aufgeht.

Sie testen, kochen, probieren und teilen in spannenden Foodblog-Videos auf Social-Media-Kanälen Informationen, die der neugierige Kunde braucht. Hierbei setzen sie auf wenige und kuratierte Produkte – und auf gute Deals für Käufer.

Jetzt soll Beauty folgen

Das auf diese Weise erprobte und bewährte Konzept möchte Generation Yes jetzt auf neue Produktsparten anwenden. Die Kategorie „Beauty and Well-being“ stehe dafür schon in den Startlöchern.

Denn auch hier gibt es eine Diskrepanz zwischen den Informationen die Onlineshops im klassischen Sinne anbieten und dem emotionalen und inspirierenden Kauferlebnis, das Kunden laut Generation Yes wollen.
Matthias Berchtold: „Wir sind stolz zu sehen, dass Kunden in uns einen Händler gefunden haben, bei dem sie wirklich gerne einkaufen. Die Wiederkaufsrate zeigt: Wir sind nicht einfach nur ein Anbieter, sondern wir haben uns zu einer Community entwickelt, die auf Augenhöhe miteinander interagiert.”

Über etailment Start-ups

Unter "etailment Start-ups" gibt es werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten. Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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