Gerry Weber meldet satten Gewinn

Gerry Weber meldet satten Gewinn

Gesunkene Rohstoffpreise und bessere Einkaufskonditionen haben dem Modekonzern Gerry Weber im zweiten Geschäftsquartal erneut einen Gewinnsprung beschert.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahrs am 31. Oktober sollen 170 bisherige Wissmach-Filialen die Logos von Gerry Weber und seiner Marken Taifun und Samoon tragen. Trotz der Kosten für den Umbau konnte das Unternehmen seinen operativen Gewinn im zweiten Quartal steigern.

Gerry Weber verdiente im zweiten Geschäftsquartal bis Ende April 2012 unter dem Strich 20,2 Millionen Euro und damit fast 29 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das teilte das Unternehmen heute in Halle/Westfalen mit. Der Umsatz kletterte - auch dank der Wissmach-Übernahme - um knapp 13 Prozent auf 211 Millionen Euro.

An seinen Zielen für das laufende Geschäftsjahr 2011/2012 (bis Ende
Oktober) hält das Management fest. So soll der Umsatz im Gesamtjahr von zuletzt 703 Millionen auf 795 Millionen Euro steigen.

Bereits im ersten Geschäftsquartal hatte Gerry Weber bei Gewinn und Umsatz deutlich zugelegt. Weil das Unternehmen Teile seiner Frühjahrs- und Sommerkollektion diesmal erst ab Februar an seine Vertriebspartner auslieferte, fiel der Zuwachs im zweiten Geschäftsquartal noch stärker aus.

Gerry Weber wächst seit Jahren vor allem durch eigene Läden unter dem Namen "House of Gerry Weber". In Deutschland betreibt das Unternehmen 266, im Ausland 294 eigene Geschäfte. Im laufenden Geschäftsjahr sollen noch einmal 75 hinzukommen, dabei sind ehemalige Wissmach-Filialen noch nicht mitgerechnet.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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