
Gerry Weber wächst weiter
Der Modekonzern Gerry Weber bleibt auf Wachstumskurs. Vor allem die eigenen Shops tragen aktuell zur Umsatzsteigerung der Gruppe bei.
Thomas RehmRedakteurSechs Prozent Wachstum für das Gesamtjahr
Auch die Auftragslage des im S-DAX notierten Unternehmens sei trotz der schwachen Konjunktur gut. Darum bleibe das Unternehmen bei seiner Prognose eines Wachstums von etwa sechs Prozent und eines Konzernumsatzes von rund 600 Millionen (2007/08: 570 Millionen) Euro für das laufende Geschäftsjahr.
Die Zuwächse in den ersten neun Monate entfielen vor allem auf den Retail-Bereich, also die 128 in Eigenregie betriebenen „Houses of Gerry Weber", die Outlets und den Onlineshop. Diese Erlöse stiegen um 25,7 Prozent auf 101,9 Millionen Euro
Mehr Kunden aus dem Premiumbereich
Die Auftragseingänge für die erste und zweite Kollektion zur Frühjahr/Sommer-Saison 2010 beliefen sich auf 178 Millionen Euro, 4,3 Prozent über Vorjahresniveau. Die Kernmarke Gerry Weber erreichte ein Auftragsvolumen von 131,3 Millionen Euro und erzielte den mit 6 Prozent kräftigsten Orderzuwachs.
„Mit unseren kurzen Reaktionszeiten gewinnen wir auch zunehmend die Kundinnen des Premiumbereichs", erläuterte der Vorstandsvorsitzende Gerhard Weber.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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