
Gesundheitskarte: Bundesknappschaft und T-Systems starten Pilotprojekt
Die Bundesknappschaft und T-Systems haben heute Deutschlands ersten Feldtest mit elektronischer Patientenakte und elektronischem Rezept gestartet. Vom Gesundheitsnetz prosper der Bundesknappschaft nehmen zunächst drei Arztpraxen sowie 50 Versicherte und das Knappschaftskrankenhaus in Bottrop daran teil.
Thomas RehmRedakteurNeben dem vom Gesetzgeber für 2006 geplanten Heilberufeausweis, der Gesundheitskarte sowie dem elektronischen Rezept testen T-Systems und die Bundesknappschaft auch die elektronische Patientenakte. Gemeinsam mit der elektronischen Gesundheitskarte des Patienten greift der Arzt mit seinem Heilberufeausweis auf medizinische Daten zu. Die elektronische Patientenakte gibt Medizinern Einblick in die Diagnose- und Behandlungshistorie. Sie verfügen so aktuell über wichtige Patientendaten und können schneller entscheiden, welche Behandlung die richtige ist. Ein Vorteil vor allem bei Notfällen. Die Akte gibt auch Auskunft, welche Arzneien ein Patient einnimmt. Damit verringert sie das Risiko von gefährlichen Wechselwirkungen zwischen Medikamenten. Weiterhin können Ärzte und Patienten auf diese Weise Doppeluntersuchungen vermeiden. Dadurch soll die medizinische Versorgungsqualität verbessert und Kosten im Gesundheitswesen eingespart werden. (KC)

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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