Gläubiger vertagen Entscheidung über Karstadt-Schicksal

Gläubiger vertagen Entscheidung über Karstadt-Schicksal

2 Min.Aktualisiert am
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Es war zu erwarten: Die Entscheidung über die Zukunft Karstadts ist heute verschoben worden. Eine gute Woche lassen sich die Gläubiger nochmals Zeit, bis ein Käufer den Zuschlag bekommt.

Die drei Bieter Triton, Berggruen und Highstreet hätten detaillierte Angebote kurz vor der Sitzung des Gläubigerausschusses vorgelegt und im Verlauf der Sitzung ihr jeweiliges Angebot und ihr Fortführungskonzept für Karstadt erläutert, sagte ein Sprecher der Insolvenzverwaltung.

Die Mitglieder des Gläubigerausschusses bräuchten jedoch noch Zeit, um die vorliegenden Angebote "gründlich zu prüfen", hieß es. Am 9. Juni soll dann ein Interessent definiert und ein Kaufvertrag unterschrieben werden.

Mehrheit der Kommunen für Steuerverzicht

Die Insolvenzverwaltung hätte auf der Sitzung des Gläubigerausschusses berichtet, in welchem Umfang Kommunen auf die hypothetisch entstehende Gewerbesteuer verzichten, die ausschließlich durch den Verzicht der Gläubiger auf deren Forderungen entsteht.

Demnach bleiben vier Kommunen bei ihrer ablehnenden Haltung. Nahezu alle Kommunen, deren Bescheid noch zu klären war, hätten im Laufe der Woche eine Klarstellung im Interesse der Fortführung von Karstadt zugesagt, so die Insolvenzverwaltung. Eine genaue Zahl von Kommunen wurde nicht genannt.

Eine Chronik der Karstadt-Krise finden Sie hier.

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