Goodwill-Abschreibungen: Die Stunde der Wahrheit

Goodwill-Abschreibungen: Die Stunde der Wahrheit

Neue Bilanzierungsregeln in den USA sehen vor, dass der komplette Wertverfall, der durch Geschäfte im Internet verursacht wurde, abgeschrieben wird. Das wirkliche Ausmaß der dot.com-Krise könnte erst jetzt zu Tage treten.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
Teilen

Analysten befürchten nun, dass erst jetzt das wirkliche Ausmaß der dot.com-Krise zu Tage tritt. Während des Internet-Booms wurden oft enorm hohe Summen für Firmen gezahlt, so das der Goodwill oft sehr großzügig eingeschätzt wurde. Allein im ersten Quartal sollen nach Schätzungen bis zu einer Billion US-Dollar abgeschrieben werden. AOL kündigte bereits an, dass Abschreibungen in Höhe von 40 bis 60 Mrd. US-Dollar vorgenommen werden müssten. (ST)


Teilen
Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

Alle Beiträge
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

  • 10.800+ Abonnenten
  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.