Neue Bilanzierungsregeln in den USA sehen vor, dass der komplette Wertverfall, der durch Geschäfte im Internet verursacht wurde, abgeschrieben wird. Das wirkliche Ausmaß der dot.com-Krise könnte erst jetzt zu Tage treten.
Analysten befürchten nun, dass erst jetzt das wirkliche Ausmaß der dot.com-Krise zu Tage tritt. Während des Internet-Booms wurden oft enorm hohe Summen für Firmen gezahlt, so das der Goodwill oft sehr großzügig eingeschätzt wurde. Allein im ersten Quartal sollen nach Schätzungen bis zu einer Billion US-Dollar abgeschrieben werden. AOL kündigte bereits an, dass Abschreibungen in Höhe von 40 bis 60 Mrd. US-Dollar vorgenommen werden müssten. (ST)
