Google AdWords Updates: Geänderter Übereinstimmungstyp & Anruf-Conversions

Google AdWords Updates: Geänderter Übereinstimmungstyp & Anruf-Conversions

Google AdWords nimmt Ende September 2014 Änderungen bei der Übereinstimmung von eingebuchten Keywords und Suchanfragen vor. Onlinehändlern bringt das einige Veränderungen, die der langjährige etailment-Gastautor Markus Caspari erklärt“

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Die Suchmaschine wird künftig automatisch den 2012 eingeführten Übereinstimmungstyp „für sehr ähnliche Keyword-Varianten“ anwenden, wenn genau passende Keywords (exact match) oder passende Wortgruppen (phrase match) eingebucht wurden.

Dazu gehören fehlerhafte Schreibweisen, Singular, Plural, Abkürzungen und Wortstämme. Daher müssen dann nicht mehr sehr ähnliche Varianten als separate Keywords hinzugefügt werden. Laut Google kommen in 7% aller Suchanfragen Tippfehler vor und sie steigen natürlich mit zunehmender Länge der Suchanfrage.

Der Übereinstimmungstyp war bislang die Standardeinstellung bei Kampagnen, weshalb ihn bereits die meisten Werbetreibenden nutzen und diese daher laut Google bei gleicher CTR bereits mehr Klicks für genau passende Keywords und passende Wortgruppen erzielen.

Jedoch wird es die bisherige Option zum Deaktivieren der sehr ähnlichen Varianten in Zukunft nicht mehr geben. Google weist darauf hin, dass nach der Umstellung keine großen Listen mit Falschschreibweisen oder Abkürzungen mehr nötig sind, sondern man sich statt dessen auf die Erstellung von ausschließenden Keywords inkl. sehr ähnlichen Varianten konzentrieren soll, wofür auch ein neues Whitepaper "Keywords to the Wise" erstellt wurde.

International gab es zahlreiche Reaktionen zu der Änderung und auch einen iProspect Point of View.

Anruf-Conversions

Seit dem 20. August 2014 gibt es bei Google AdWords die Möglichkeit, Anrufe bei einer bestimmten Rufnummer kausal Google AdWords zuzuordnen. Mit der Einführung der Anruf-Conversions für Websites
- nicht zu verwechseln mit den Anruferweiterungen - kann auf der Website des Werbetreibenden dynamisch eine Google-Weiterleitungsrufnummer eingefügt werden. Diese jeweils einzigartige Rufnummer (bis zu 90 Tage angezeigt) wird nur dann angezeigt, wenn ein Nutzer zuvor über eine Suchanzeige auf die Website geleitet wurde. Dadurch kann der Anruf auch dann noch der Anzeige zugeordnet werden, wenn der Nutzer sie direkt am Telefon eingibt und nicht nur bei einem Klick auf die Nummer am Smartphone. Voraussetzung zur Nutzung ist lediglich die Einbindung eines JavaScript-Codes auf der Website.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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