Growth Hacking im E-Commerce: 4 sichere und sparsame Tipps

Growth Hacking im E-Commerce: 4 sichere und sparsame Tipps

Growth Hacking - auch so ein Buzzword im digitalen Marketing. Im Kern geht es darum, mit Kreativität plus Köpfchen Wachstum zu schaffen. Am besten mit möglichst wenig Kosten und mit Hilfe von Social Media und klug gestrickter Suchmaschinenoptimierung. Die effektivsten Growth Hacks für die eigene E-Commerce Website zu finden, ist jedoch gar nicht so einfach, da die Einzeldisziplinen E-Mail Marketing, SEA, SEO, Social Media, Analytics, Conversion Optimierung und Co auch beim Growth Hacking die ...

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Man kann stundenlang überlegen und mit den Kollegen fachsimpeln, warum die teuer erkauften Besucher im Shop dann doch nicht gekauft haben. Die richtige Antwort können allerdings nur die Besucher selbst geben. Deswegen sollte man sie am besten kurz vor dem Verlassen der Website nochmal versuchen zu fragen. Zum Beispiel mit einer Mini-Umfrage über die Exit Intend Popup Technologie: „Was hat Ihnen nicht gefallen?” So erhält man echte Feedbacks und kann an der richtigen Stellschraube drehen. Statt einer Umfrage könnte man dem Besucher natürlich auch vor dem Verlassen der Website mit der gleichen Technik noch versuchen, mit einem Gutscheincode zu überzeugen.

2. Bestellbestätigungsmails nutzen



In jedem Online-Shop ist die Bestätigungsmail nach dem Kauf ein fester Bestandteil. Das wissen auch die Online-Shopper und schauen genau deshalb hier nochmal besonders genau nach, ob auch wirklich alles geklappt hat. Genau diese Aufmerksamkeitsspanne sollte man nutzen. Entweder, indem man ihn für einen nächsten oder weiteren Kauf durch die Anzeige eines Gutscheins gewinnt, oder indem man ihn um die Abgabe einer Kundenbewertung bittet. Genauso gut kann man natürlich versuchen, den Kunden zum Newsletter-Abonnenten oder zum Facebook-Fan zu machen.

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3. Die interne Produktsuche überprüfen



Mit dem Web-Tracking-Tool wie zum Beispiel Google Analytics sollte man die Sucheingaben der internen Shop-Suche dringend überprüfen. Was wird dort am häufigsten eingegeben? Diese Keywords scheinen den Shop-Besuchern besonders wichtig zu sein. Anschließend einfach genau diese Top-Keywords selber in die Suche des eigenen Shops eingeben und mal schauen, was die eigene Produktsuche so zu bieten hat. Hier gibt es eigentlich immer Optimierungspotenziale. Suchergebnisseiten mit "Produkt nicht gefunden", "Produkt nicht mehr im Sortiment" oder nicht passenden Produkten sind leider keine Seltenheit und müssen verbessert werden. Wird eine passende Produktseite gefunden, so eignen sich diese Top-Keywords auch immer dafür, die Produktseite auf genau dieses Keyword hin zu optimieren. Schließlich suchen die User offensichtlich genau danach – das werden sie in Google höchstwahrscheinlich genauso machen.

4. Der Social Proof



Als ein bewährtes Prinzip zur Steigerung der Verkaufszahlen auf e-Commerce Websites hat sich der "Social Proof" etabliert. Der Besucher denkt: „Wenn andere auch schon überzeugt von dem speziellen Produkt oder dem Online-Shop waren, dann muss das ja wirklich gut sein.” In TV-Spots sieht man dann häufig Lukas Podolski, wie er sich jeden Mittag über Schokokekse hermacht, oder Bundestrainer Löw, der sich seine Haarpracht nur mit dem feinsten Männer-Shampoo wäscht. Da für die richtigen Promis in der Regel kein Geld da ist, kann man stattdessen auch einfach "Unsere Kundenbewertungen" anzeigen. Je mehr echte Kundenbewertungen vorhanden sind, desto glaubwürdiger und professioneller wirkt der Online-Shop. Für das Einsammeln und Darstellen von Kundenbewertungen gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Hier empfiehlt es sich, auf einen Anbieter zu setzen, der sein Augenmerk auf die Echtheit der Kundenbewertungen legt. Sonst ist das Vertrauen in den Online-Shop schnell dahin.
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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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