
Gutscheine: Deals.com sieht noch viel Potenzial für sich und die Konkurrenz
Dass Deals.com auf die Zukunft des digitalen Couponing schwört, verwundert nicht. Die Macher des Gutscheinportals, das zum amerikanischen Anbieter Retailmenot gehört, leben schließlich von der Vermarktung von Gutscheincodes, Angeboten und Rabatten. Aber sie haben auch belegbare Argumente für ihren Optimismus, wie die nunmehr dritte Ausgabe der "Gutscheinstudie" zeigt, die gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführt wurde. Danach haben 39 Prozent der Internetnutzer auch Gutsch...
Gutscheine, die sowohl im Internet als auch im stationären Geschäft eingelöst werden können, werden vorzugsweise online eingesetzt. Lediglich 3 Prozent der Internetnutzer geben an, prinzipiell keine Gutscheine zu verwenden.
Beliebteste Angebotsvariante ist ein Preisnachlass in Euro, weniger gefragt ist der Preisnachlass in Prozent (das lästige Kopfrechnen!). Der kostenlose Versand, der im Internet ohnehin schon verbreitet ist, spielt keine so große Rolle.
Die Studie bestätigt, dass sich für Händler die Kooperation mit Gutscheincode-Websites vor allem lohnt, wenn sie Neukunden gewinnen wollen. 47 Prozent der Befragten, die Gutscheine nutzen, würde aufgrund eines Gutscheins in einem neuen Shop oder von einer neuen Marke kaufen. 15 Prozent würden einen Kauf sogar abbrechen, wenn sie keinen Gutschein dafür finden. Die Nutzer der entsprechenden Websites packen ihre Warenkörbe häufig auch voller, um den Mindestbestellwert für einen Gutschein zu erreichen (46 Prozent).
Für die Studie wurden über das "Interactive Panel" von Ipsos von Februar bis April 2014 insgesamt 1002 deutschsprachige Internetnutzer befragt, die repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Region sind.
Redakteur
Klaus Janke ist freier Autor und Journalist mit dem Schwerpunkt Marketing und Medien. Daneben betreut er Corporate-Publishing-Projekte. Von 2000 bis 2008 arbeitete er für HORIZONT, zunächst als Ressortleiter Internet, dann als Ressortleiter Marketing. Davor war er unter anderem für die „WAZ“, für „Prinz“, seine eigene PR-Agentur und als Chefredakteur für das „Journal Frankfurt“ aktiv. Klaus Janke lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und bloggt unregelmäßig auch hier: www.jankesbuntewelt.com.
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