Dem Krisengerede zum Trotz, hält der Handelsverband HDE an seiner Umsatzprognose für 2008 fest. Das Weihnachtsgeschäft sei keineswegs verloren.
Keine Umsatzprognose für 2009
Eine konkrete Umsatzprognose für 2009 wollte der HDE noch nicht abgeben. Dafür seien die Folgen der Finanzkrise zu unwägbar. "Insgesamt rechnen wir damit, dass die privaten Konsumausgaben im Vergleich zum Vorjahr wohl nicht zurückgehen werden. Genügend Kaufkraft sollte vorhanden sein", betonte Sankjohanser. "Der Spielraum für eine Entwicklung des Einzelhandels auf Vorjahresniveau ist daher gegeben".
Der Konsum habe das Potenzial, zu einer Stütze der Konjunktur zu werden. Wichtig sei eine dauerhafte Entlastung, die den Konsum stabilisiert. "Das geht am nachhaltigsten, indem der Staat den Bürgern mehr von ihrem Verdienst lässt. Für die privaten Haushalte muss die Einkommensteuer, insbesondere für die unteren und mittleren Einkommen, spürbar gesenkt werden", fordert der HDE-Präsident. "Entscheidend ist, dass es schon im nächsten Jahr ein klares Steuersenkungssignal gibt."
Für das Gesamtjahr hält die Branche an ihrer Prognose von einem nominalen Umsatzplus von 1,5 Prozent fest. Dies entspreche preisbereinigt einem Minus von ein Prozent.
