
Handelsmarken verlieren an Bedeutung
Laut Konjunkturbarometer des Werbevermarkters IP zeigen die Verbraucher erstmals seit 2005 weniger Interesse für Handelsmarken. Die Kauflust der Deutschen ist demnach ungebrochen.
David WöllensteinRedakteurTrend zu Handelsmarken gebrochen
Erstmalig seit 2005 wurde der Trend zu den Handelsmarken gebrochen, so die Studie. Nur noch 21 Prozent der Erwachsenen zwischen 14 und 49 Jahren geben an, beim Kauf von Gütern des täglichen Bedarfs eher zu Handelsmarken zu greifen.
Im Vorjahr bevorzugten dagegen noch 30 Prozent aller Befragten No-Name-Produkte. Doch bei rund 60 Prozent der 14- bis 49-Jährigen landen nach wie vor Marken- und No-Name-Produkte gleichermaßen im Einkaufswagen.
Beim Strom sparen
Sparpotenzial sehen die meisten Befragten am ehesten bei Energiedienstleistungen (86 Prozent), gefolgt von Telefonkosten (78 Prozent). Die geringsten Möglichkeiten zum Sparen sehen die 14- bis 49-Jährigen dagegen bei Lebensmitteln oder sonstigen Dingen des täglichen Bedarfs.
Dass TV ein besonders geeignetes Medium ist, um die Bekanntheit eines Claims zu steigern, zeigen die von den Befragten korrekt zugeordneten Werbeslogans von Handelsketten: Bis zu 64 Prozent der 14- bis 49-Jährigen konnten TV-Kampagnen des Lebensmittelhandels dem richtigen Absender zuordnen.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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