Konsumverhalten

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Konsumverhalten".

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Foto: Frau plant am Küchentisch Geschenkbudget mit Liste, Rechner, Smartphone und verpackten Paketen
© Black Forest Labs / Flux

Volle Wunschzettel, knappe Kassen in den USA

Das US-Weihnachtsgeschäft steuert auf ein Umsatzplus von 4,3 bis 4,9 Prozent und über 1,7 Bio. Dollar zu, zitiert Retaildive.com eine Studie des Shoppingcenter-Verbands ICSC. 78 Prozent der Befragten wolle mindestens so viel ausgeben wie im Vorjahr. Doch knapp jeder Zweite bange um das Geschenkebudget, die Hälfte spüre den Druck von Schulden. Der Anteil derer, die KI-Assistenten einsetzen wollen, steige von 47 auf gut 60 Prozent. Vor dem Kauf wolle trotzdem 86 Prozent zusätzlich recherchieren.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Person prüft eine beige Jacke neben offenem Karton und gefalteten Textilien in heller Wohnung
© OpenAI

Ebay: Gebraucht kaufen wird Alltag

Second-Hand rückt vom Gelegenheitskauf ins Haushaltsbudget, zeigt eine Studie von Ebay. Für 70 Prozent der mehr als 10.500 weltweit befragten Verbraucher sei Gebrauchtkauf wichtig, um mit dem Geld auszukommen. Der Anteil derer, die mindestens monatlich gebraucht kaufen, sei binnen eines Jahres von 35 auf 47 Prozent geklettert. Und der Trend habe Nachwuchs: Bei den 18- bis 29-Jährigen plane mehr als jeder Zweite, in den kommenden 12 Monaten mehr gebraucht zu kaufen, im Schnitt aller Befragten gut jeder Dritte.

Redaktion08.10.263 Min.
Foto: Hand mit Smartphone am Küchentisch neben Handyhülle, Elektronikzubehör und frischen Lebensmitteln
© OpenAI

Preisbewusst, aber bequem: Briten starten beim Marktplatz

Zwei Drittel der britischen Online-Shopper steuern bei der Produktsuche aus Gewohnheit direkt große Marktplätze oder Suchmaschinen an, zitiert Channelx.world eine Umfrage des Preisvergleichers Idealo. Nur acht Prozent starteten mit Vergleichsportalen, obwohl 71 Prozent diesen durchaus vertrauten. Deren Revier sei aber eher die teure Anschaffung. Mehr Komfort beim Vergleichen wünsche sich eine klare Mehrheit, am häufigsten bei Handys, Elektronik und Lebensmitteln. Rabatten hingegen begegne das Publikum skeptisch: Echte Nachlässe zum Black Friday beispielsweise erwarte nicht einmal die Hälfte.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Lieferfahrer mit Roller hält Einkaufstüte und Paket vor einem Lebensmittelgeschäft.
© Black Forest Labs / Flux

Indiens Online-Handel wächst immer schneller

Indiens Online-Handel wächst 2026 um 22 bis 24 Prozent auf mehr als 90 Mrd. Dollar, so schnell wie seit fünf Jahren nicht, zitiert Retailasia.com eine Studie von Redseer. Am stärksten lege Quick Commerce zu: Der Anteil der Sofortlieferung am Online-Markt sei binnen eines Jahres von 14 auf 22 Prozent gestiegen. Zugleich verjünge sich die Kundschaft: Die Generation Z stemme mittlerweile rund 35 Prozent des Handelsvolumens, 2022 seien es erst zehn Prozent gewesen.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Hände nähen einen dunklen Mantel auf einem Holztisch in einer kleinen Schneiderei.
© Black Forest Labs / Flux

Klarna steigt in Reparaturvermittlung ein

Klarna vermittelt in Großbritannien und Frankreich Kleiderreparaturen, Änderungen und Reinigung, berichtet Fashionunited.com. Die Aufträge würden über den britischen Dienstleister „Save Your Wardrobe“ an lokale Reparaturbetriebe vergeben. Laut einer Studie der Partner wisse die Mehrheit der Briten, dass Reparieren Geld spare, doch nur jeder Siebte habe je den Reparaturservice einer Marke genutzt. Dass Marken so etwas anbieten, wisse nicht einmal die Hälfte.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Mann sitzt am Fenster, tippt auf einen E-Reader, daneben liegen Bücher und eine Brille.
© Black Forest Labs / Flux

Kaufen statt leihen: E-Book-Leser zahlen mehr

Immer mehr E-Book-Leser kaufen ihre digitalen Bücher, statt sie nur zu leihen, zeigt eine repräsentative Umfrage von Bitkom.org. Der Käuferanteil sei binnen eines Jahres von 81 auf 89 Prozent gestiegen, die monatli chen Ausgaben von 11,10 auf 12,40 Euro. Der Leihanteil sei dagegen von 54 auf 46 Prozent geschrumpft. Insgesamt greife inzwischen mehr als jeder Zweite zumindest gelegentlich zum E-Book. Ausschließlich digitat würden aber nur vier Prozent lesen.

Redaktion30.09.263 Min.
Foto: Menschenlose Einkaufsstraße mit Schaufenster, Einkaufstüten, Fahrrädern und Cafébereich.
© Black Forest Labs / Flux

Der Einkauf lockt in die Innenstadt

83,3 Prozent der Befragten wollen ihre Innenstadt künftig mindestens so oft besuchen wie heute, der beste Wert seit sechs Jahren, meldet der Handelsverband. Für die „Deutschlandstudie Innenstadt 2026/27“ habe die Beratung CIMA im Mai und Juni mehr als 5000 Bundesbürger befragt. Der Handel bleibe Magnet Nummer eins: Das Einkaufen locke knapp zwei Drittel in die City, das Bummeln 46 Prozent, die Gastronomie 45 Prozent.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Mann prüft am Küchentisch ein Smartphone, neben gefaltetem Hemd und Paket.
© Black Forest Labs / Flux

Brasilien: 20 Millionen neue Online-Käufer

In Brasilien kaufen immer mehr Verbraucher im Netz ein, berichtet Latina-Press.com. 85 Prozent der Konsumenten in den Hauptstädten des Landes hätten binnen zwölf Monaten online bestellt. Das entspreche rund 20 Mio. neuen Online-Käufern. Die Frequenz steige ebenfalls: 66 Prozent hätten im Vormonat online gekauft, zuvor seien es 44 Prozent gewesen. Kleidung führe die Einkaufsliste an, vor Lebensmittellieferungen und Medikamenten. Für stationäre Händler sei eine digitale Präsenz mittlerweile unerlässlich, weil die Kundschaft Preise und Bewertungen vorab online prüfe.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Weißer Tisch mit Lampe, Kanne, Sandalen und Smartphone auf Ständer in hellem Raum.
© Black Forest Labs / Flux

„Hässlich“ verdient Taobao 34 Mio. Dollar

Hässliche Produkte sind auf Taobao ein Geschäft, berichtet Scmp.com. Seit die Alibaba-Plattform 2020 ihren „Uglies Award“ ausrief, hätten seltsam geformte Waren mehr als umgerechnet 34,3 Mio. Dollar umgesetzt. Was als „hässlich“ gelte, lasse Taobao dabei offen. In Hangzhou präsentiere die Plattform bis 27. September ihre zweite Ausstellung „Ugly, But Mine“, dieses Jahr fast doppelt so groß wie die erste.

Redaktion14.09.263 Min.
3D-Illustration: Smartphone mit Einkaufswagen-Symbol, Paket, Geldbörse und Haustür
© Black Forest Labs / Flux

Dopamin-Shops simulieren das Shoppen

„Dopamin-Shops“ simulieren das komplette Online-Einkaufserlebnis vom Stöbern über den Warenkorb bis hin zur Sendungsverfolgung, ohne dass am Ende ein Paket ankommt oder der Kontostand belastet wird, berichtet LZ.de. Der Trend käme aus Südkorea und simuliere den Spaß am Online-Shopping, der über das Besitzen eines neuen Produkts hinaus reiche. Allerdings sei dies keine Therapie für Kaufsüchtige, weil die professionellen Produktbilder und Shop-Oberflächen die Sucht sogar anheizen könnten: Ein Klick und schon sei man beim kostenpflichtigen Original.

Redaktion11.09.262 Min.
Karotten, Lauch und Tomaten auf Stoffbeutel, daneben Portemonnaie und blaue Karte auf Tisch
© Black Forest Labs / Flux

Neun von zehn Briten sammeln Punkte

Neun von zehn Briten gehören mindestens einem Treueprogramm an, berichtet Channelx.world. Im vergangenen Jahr hätten sie Prämien im geschätzten Wert von 4,43 Mrd. Pfund eingelöst. Im Schnitt sammle jeder in zwölf Programmen, meist bei Supermärkten (87 Prozent) und Filialisten (66 Prozent). 40 Prozent wollten so die Alltagskosten senken, 21 Prozent behandelten ihre Punkte als Rücklage. Wer seine Treue einlöse, spare dadurch durchschnittlich 132,30 Pfund im Jahr.

Redaktion11.09.263 Min.
Frau mit Einkaufskorb prüft einen roten Apfel in der Obst- und Gemüseabteilung eines Supermarkts.
© Black Forest Labs / Flux

Lebensmittelkäufer meiden den Online-Shop

Beim Lebensmittelkauf bleibt das Regal vor Ort die erste Adresse: 71 Prozent der Verbraucher haben binnen sechs Monaten keinen Online-Lebensmitteldienst genutzt, zitiert Retail-News.de den „Trend Check Handel Vol. 17“ des ECC Köln. 54 Prozent der Abstinenzler wollten Frisches vorher befühlen, 67 Prozent störten sich an Liefergebühren. Online wanderten vor allem Haltbares (69 Prozent) und schwere Getränkekisten in den Korb. Nur 17 Prozent könnten sich einen Wechsel zu Online-Angeboten vorstellen, unter den Jüngeren 29 Prozent. Bei einer Gratislieferung ohne Mindestbestellwert aber könnten 47 Prozent doch noch schwach werden.

etailment04.09.263 Min.

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