Weil die Deutschen immer mehr Geld ausgeben müssen für Benzin und Strom vergeht ihnen die Lust am Einkaufen. Daher rechnet der HDE für 2013 nur mit einem kleinen Umsatzplus für die Handelsbranche.
"Minijobs im Handel sind nur Ergänzung"
Eine immer größere Rolle spielte wie in den vergangenen Jahren erneut der Onlinehandel, schreibt der Handelsverband. 2012 lag der Umsatz hier bei 29.5 Milliarden Euro (plus 13 Prozent). Für 2013 rechnet hier der HDE mit einem Umsatzwachstum um weitere zwölf Prozent.
Das Weihnachtsgeschäft war nach Verbandsangaben schwach, es habe um 0,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen.
Für Genth bleibt die Handelsbranche ein "Jobmotor". So habe der Handel im vergangenen Jahr 35.000 neue sozialversicherungspflichtige Jobs geschaffen, gleichzeitig sei die Zahl der Minijobber im Handel um 19.000 gesunken. Insgesamt seien somit 16.000 neue Arbeitsplätze entstanden. "Die Zahlen zeigen außerdem deutlich, dass Minijobs im Handel nur Ergänzung und nicht Schwerpunkt der Beschäftigung sind", betonte Genth laut Mitteilung.
