HDE sagt Plus von 1,5 Prozent voraus

HDE sagt Plus von 1,5 Prozent voraus

Hauptverband des Deutschen Einzelhandels korrigiert Umsatzprognose nach unten. Präsident Sanktjohanser fordert "mehr Netto vom Brutto".

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Zusätzliche Steuereinnahmen zurückgeben

Im ersten Halbjahr wird der Anstieg der Einzelhandelspreise auf dem Niveau der Inflationsrate (rund 3 Prozent) liegen - trotz einer Steigerung der Großhandels-Preise von 6,9 Prozent (Januar bis Mai). "Das zeigt die Leistungsfähigkeit und den funktionierenden Wettbewerb im Einzelhandel", sagte der HDE-Präsident 

"Der Staat sollte den Steuerzahlern durch die Anhebung der Einkommensgrenzen beim Steuertarif zumindest das zurückgeben, was der Staat ihnen durch die kalte Progression raubt", forderte Sanktjohanser. "Es bliebe dann mehr Netto vom Brutto übrig".

Würden die zusätzlichen Steuereinnahmen den Verbrauchern vollständig zurückgegeben, könnte dies dem Einzelhandel ein Plus von rund zwei Milliarden Euro bescheren, rechnete der HDE-Chef vor. "Dieser halbe Prozentpunkt mehr Umsatz könnte dem Handel zum höchsten Wachstum seit Jahren verhelfen."

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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