Hertie-Insolvenz eröffnet

Hertie-Insolvenz eröffnet

Das Amtsgericht Essen hat das Insolvenzverfahren für die Warenhauskette Hertie eröffnet. Die Verhandlungen mit möglichen Investoren laufen "unter Hochdruck".

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Nach einem Treffen im nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium hatten die Beteiligten in der vergangenen Woche angekündigt, zur Rettung der Warenhauskette "schnellstmöglichst" einen Antrag auf eine Landesbürgschaft stellen zu wollen. Auf dieser Grundlage werde es zu weiteren Gesprächen kommen, hieß es.

54 Filialen sollen erhalten bleiben

Die Warenhauskette hatte zuvor angekündigt, 54 Filialen mit rund 2.800 Mitarbeitern erhalten zu wollen. 19 weitere Häuser wurden in den vergangenen Wochen bereits geschlossen oder sollen in den kommenden Tagen ihre Tore endgültig schließen.

In den Gesprächen hatte das Unternehmen vor allem über zu hohe Mieten für die Hertie-Standorte geklagt.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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