Hertie-Mitarbeiter gehen leer aus

Hertie-Mitarbeiter gehen leer aus

Schlechte Nachrichten für Beschäftigte der insolventen Kaufhauskette Hertie: Sie erhalten kein Geld aus dem Sozialplan. Die Kündigungen gehen diese Woche raus.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Für Abfindungen oder wenigstens die Gehaltsfortzahlung bis zum gesetzlichen Kündigungstermin reiche das Geld mangels Masse nicht, sagten Sprecher des Betriebsrates und des Insolvenzverwalters am Dienstag in Essen.

Die Kündigung sollen die Hertie-Mitarbeiter bis Mitte dieser Woche erhalten. Mit ersten unbezahlten Freistellungen sei bereits in knapp zwei Wochen zu rechnen.

Plan für Filialschließungen wird vorgelegt

Ein Plan für die bevorstehende Schließung für die 54 verbliebenen Hertie-Warenhäuser werde in den kommenden Tagen vorgelegt, hieß es.

Im Mai hatte die Hertie-Gläubigerversammlung mit großer Mehrheit die Einstellung des Geschäftsbetriebs der insolventen Warenhauskette gebilligt. Zuvor hatte eine Investorengruppe ihr Angebot zurückgezogen.

Anfang Juni hatten die Verhandlungen über einen Sozialplan angefangen.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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