
H&M trotzt dem heißen Sommer
Die Europäer schwitzen in diesem Sommer wie lange nicht mehr. Nicht jeder hatte bei dem Wetter Lust, Kleidung zu kaufen. Nur H&M-Kunden sind offenbar hitzeresistenter.
Thomas RehmRedakteurDollar-Effekt ist zu spüren
H&M lässt seine Waren überwiegend in Asien fertigen, die Verträge mit Zulieferern laufen in Dollar. Die Schweden müssen daher auch ihre Ausgaben in Dollar bestreiten. Die irische Kette Primark, die ebenfalls auf in Fernost gefertigte Billig-Textilien setzt, hatte den Dollar-Effekt zuletzt ebenfalls zu spüren bekommen.
Währenddessen setzt der schwedische Konzern, zu dem neben der Marke H&M auch andere Ketten wie Cos, Monki oder Cheap Monday gehören, seinen Expansionskurs fort. Rund 400 neue Läden sollen allein in diesem Jahr eröffnen, im Oktober will das Unternehmen nach Indien und Südafrika vordringen. Neuseeland, Zypern und Puerto Rico sollen folgen. Auch ihr Onlinegeschäft bauen die Schweden aus: In der Schweiz und Russland läuft es im Herbst an. Im Juli sei zudem die Kosmetik-Linie H&M Beauty erfolgreich gestartet.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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