
Hoffnung für Woolworth
Die Sanierung der insolventen Warenhauskette Woolworth hat eine kritische Hürde genommen. Der Hauptvermieter Cerberus ließ sich auf Mietreduzierungen ein.
Thomas RehmRedakteurPositives Zeichen für die Beschäftigten
Hermann habe aufgrund dieses Kompromisses mit Cerberus die notwendigen Waren in Fernost bestellen können, erklärte der Sprecher. Dies sei ein "sehr positives Zeichen", weil dadurch die Belegschaft das eindeutige Signal bekommen habe, dass es bis Mitte kommenden Jahres auf jeden Fall weitergehe.
Zudem könne mit der grundsätzlichen Einigung mit Cerberus nun der Investorenprozess offiziell starten, sagte der Sprecher weiter. Denn bislang habe für die potenziellen Interessenten die verbindliche Höhe der Mietkonditionen gefehlt.
Hermann hatte bereits früher erklärt, rund die Hälfte der etwa 300 Filialen weiterführen zu wollen. Dazu waren allerdings Mietsenkungen notwendig. Die übrigen Filialen sollen verkauft werden. Für rund 100 Filialen waren bereits Anfang September neue Betreiber gefunden worden. Woolworth Deutschland hatte im April Insolvenz angemeldet.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
Alle Beiträge