
Hornbach schafft drei Milliarden Euro Umsatz
In Deutschland wird viel gebaut - und Hornbach profitiert davon. Der Baumarktbetreiber verzeichnete sogar einen neuen Umsatzrekord.
Björn BöerChefredakteurEuropäischer Markt stagniert
In Deutschland wuchsen die Erlöse der Baumärkte flächenbereinigt um 5,8 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro. Derzeit gehören 91 Filialen zum Konzern. Der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union mit 24 Niederlassungen steigerte seinen Nettoumsatz um fast 12 Prozent auf 201 Millionen Euro.
Alfred Hornbach schreibt die guten Zahlen seines Unternehmens dem Wohnungsbauboom in Deutschland zu. "Davon konnten wir uns eine große Scheibe abschneiden, weil wir unser Konzept gerade auf diese Privatkunden ausgerichtet haben", sagte der Vorstandsvorsitzende.
Auf dem europäischen Markt erhöhte Hornbach seinen Baumarkt-Umsatz nach der Eröffnung zweier neuer Märkte um 6,5 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro. Flächen- und währungsbereinigt waren die internationalen Umsätze allerdings leicht rückläufig (minus 1 Prozent). Einschließlich der Währungskurseffekte erhöhten sich die Umsatzerlöse flächenbereinigt jedoch um 1,6 Prozent.
Beim Betriebsergebnis (Ebit) erwartet Hornbach für das Gesamtjahr 2011/2012, dass sowohl Konzern als auch Baumärkte über dem Niveau des Vorjahr werden. Damals betrugen die Ebits 159 Millionen und 119 Millionen Euro. Die endgültigen Zahlen will das Unternehmen bei der Bilanzpressekonferenz am 24. Mai vorlegen.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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