Hugo Boss setzt auf Expansion

Hugo Boss setzt auf Expansion

Nach Einbußen im vergangenen Jahr will der Modekonzern Hugo Boss wieder wachsen und ein Dutzend eigener Filialen eröffnen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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2010 werde angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage für die Luxusgüterbranche noch einmal herausfordernd. Eine Rückkehr auf das Niveau von vor der Krise sei nicht vor 2011 oder 2012 zu erwarten.

Im vergangenen Jahr hatte der Modekonzern mit Sitz in Metzingen weniger verkauft. Vielen Verbrauchern saß das Geld nicht mehr so locker. Schlecht lief das Geschäft vor allem in Osteuropa. Boss musste Lieferungen stoppen, weil Großkunden ihre Rechnungen nicht bezahlen konnten. Der Umsatz sank um sieben Prozent auf 1,56 Milliarden Euro, der operative Gewinn ging um sechs Prozent auf 270 Millionen Euro zurück. Die Aktionäre sollen daher eine niedrigere Dividende erhalten.

Wachstum in Asien und Amerika

Bis 2015 will der Konzern den Umsatz auf 2,5 Milliarden Euro und das operative Ergebnis auf 500 Millionen Euro bringen. Große Hoffnung knüpft das Unternehmen an den Einzelhandel mit eigenen Geschäften sowie an Regionen wie Asien und den amerikanischen Kontinent.

Hugo Boss hatte im vergangenen Jahr einen Sparkurs gefahren. Die Kosten will der Konzern auch weiter unter Kontrolle halten. Dafür soll mehr in den eigenen Einzelhandel investiert werden. Mindestens 50 eigene Geschäfte will der Konzern in diesem Jahr eröffnen.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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