
IBM setzt auf kleinere IT-Service-Aufträge
IBM setzt in Zukunft auf kleinere und kürzere IT-Service-Aufträge. "Wir werden die großen Deals fortführen, es hat aber einen Schritt in Richtung kleinerer Transaktionen seitens unserer Kunden gegeben", sagte John Joyce, Chef der IBM-Services-Sparte, dem Wall Street Journal (WSJ). Kleinere Verträge sind laut Joyce nämlich weitaus profitabler und werden von den Kunden bevorzugt.
Björn BöerChefredakteurJe kleiner die Deals, desto höher sei die Profitabilität, sagte Joyce. Kleinere, spezifischere Verträge erlaubten es IBM, schnell gewinnträchtigere Software zu installieren. Größere Outsourcing-Verträge bedingten dagegen kostenintensives zusätzliches Personal. Auch die Kunden versprechen sich offenbar mehr von einer Vielzahl an kleineren Verträgen, die sie nicht über Jahre von einem einzigen Lieferanten abhängig machen.
Allerdings ist der traditionelle Outsourcing-Vertrag nach Ansicht von Joyce noch weit vom Aussterben entfernt und der Markt im Wachstum begriffen. (KC)

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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