
Ikea geht im Web 2.0 auf Kundenfang
Spät, dafür aber voller technischer Raffinessen: Der Möbelhändler Ikea will mit einer neuen Community im Netz junge Konsumenten ansprechen. Sogar Imagefilme der Nutzer sind möglich.
Thomas RehmRedakteurMitglieder werden gefilmt
Der Clou der neuen Community unter ikea.de/hej ist aber: Das Nutzerprofil wird mit einem persönlichen Film ergänzt, in dem das Mitglied zu sehen ist.
Dafür tourt Ikea mit einer sogenannten "Green Box", einem mobilen Aufnahmestudio, quer durch die Bundesrepublik und wirbt Mitglieder an. Wer sich nicht filmen lassen möchte, kann sich auch einem Avatar bedienen, das mit einem Foto personalisiert wird.
Filmaktion in 45 Städten
Die individuelle Gestaltung von virtuellen Wohnräumen, in denen sich das gefilmte virtuelle Ich bewegt, geschieht mittels Drag-and-Drop-Technik: Der User wählt Möbel und Einrichtungsgegenständen aus dem Ikea-Angebot und "stellt" sie einfach in den Raum. Er kann dann sogar Gäste in seiner Wohnlandschaft begrüßen
Die Filmcrews von Ikea sind bis Ende Juli in insgesamt 45 Städten unterwegs, um die Bilder potenzieller Community-Mitglieder einzufangen.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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