
"In einem Schlecker-Markt würden wir nur Zahnpasta unterkriegen"
Wer will eigentlich die Schlecker-Filialen? Rossmann hat nun doch abgewunken, für dm sind die Läden auch ungeeignet. Unternehmensgründer Götz Werner weiß auch, warum.
Thomas RehmRedakteurIhrPlatz-Insolvenzverwalter Werner Schneider verhandelt derzeit mit einem neuen Kauf-Interessenten. Auch die Übernahme von Schlecker XL sei weiter eine mögliche Option, sagte ein Sprecher Schneiders.
Für die Schleckerfrauen ist am Montag Dienstende
Die 13.200 Beschäftigten der insolventen Drogeriekette Schlecker werden von kommenden Montag an freigestellt. "Am Donnerstag werden die Freistellungen per Einschreiben verschickt", sagte ein Sprecher der Insolvenzverwaltung am Montag der Nachrichtenagentur dpa.
An diesem Mittwoch werden die Verkäuferinnen das letzte Mal an den Schlecker-Kassen stehen, denn um 15 Uhr werden die bundesweit 2.800 Filialen geschlossen. "Danach wird nur noch aufgeräumt", sagte der Sprecher. An diesem Mittwoch und Donnerstag werde zudem der Gesamtbetriebsrat von Schlecker zusammenkommen, um Einzelheiten der Kündigungen zu besprechen. Im Juli sollen dann die Kündigungen an die Mitarbeiter herausgehen.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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