
Bei Familie Schlecker ist doch noch was da
Der Insolvenzverwalter will sich Geld von der Familie Schlecker zurückholen - und fechtet Vermögensübertragungen an, die in die Insolvenzmasse gehören könnten. Es geht um Millionen.
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Der Insolvenzverwalter will sich Geld von der Familie Schlecker zurückholen - und fechtet Vermögensübertragungen an, die in die Insolvenzmasse gehören könnten. Es geht um Millionen.

Vor einem Jahr meldet die Drogeriekette Schlecker Insolvenz an: Die Hälfte der Ex-Mitarbeiter ist noch ohne Job, Fragen zu etwaigen Vermögensübertragungen sind nicht geklärt.

Der einstige Drogeriekönig Anton Schlecker soll auf dem Weg in die Pleite viel Geld in Sicherheit gebracht haben. Im Ringen um das Privatvermögen gibt es nun offenbar Bewegung.

Das Ende von Schlecker ist die größte Insolvenz im deutschen Einzelhandel. Am meisten leiden darunter die ehemaligen Mitarbeiterinnen. Nicht einmal die Hälfte der "Schleckerfrauen" hat neue Jobs.

Die Liste der Gläubiger von Schlecker ist lang, die Höhe ihrer Forderungen geht in die Milliarden. Bei der Auktion des Inventars griffen Insbesondere Handwerker und Einzelhändler zu.

Ausverkauf im Schlecker-Zentrallager: Handwerker und Einzelhändler sichern sich bei einer Auktion das letzte brauchbare Inventar des einstigen Drogerieimperiums.

Bei der insolventen Schlecker-Tochter Schlecker XL reicht die Insolvenzmasse wohl nicht aus, um die Forderungen der Gläubiger zu bedienen. Vor allem die Bundesagentur für Arbeit meldet hohe Ansprüche an.

Dank Rossmann ist wenigstens ein Teil der früheren Beschäftigten von Schlecker wieder im Job. Das Gros der Mitarbeiter hofft allerdings immer noch auf eine neue Anstellung.

Noch immer sucht das Gros der ehemaligen Mitarbeiter von Schlecker neue Jobs. Die Idee, Verkäuferinnen zu Pflegepersonal umzuschulen, greift nicht. Hoffnung macht dafür ein anderer Handelsbetrieb.

Die Märkte in Spanien und Portugal waren für Schlecker stets lukrativ. Nun hat sich ein spanisches Handelsunternehmen die iberischen Töchter der insolventen deutschen Drogeriekette gesichert.

Von Drogerie- zum Textildiscounter. Noch mehr ehemalige Standorte der insolventen Kette Schlecker werden von NKD übernommen. Das Unternehmen macht auch den Mitarbeitern Hoffnung.

Die bisherige Schlecker-Tochter Vitalsana wird künftig in Eigenregie weitergeführt. Für die Versandapotheke wurde die Lösung Management Buy-out gefunden.