
Jeder Dritte will beim Kleiderkauf sparen
Wegen der unsicheren konjunkturellen Aussichten wollen die Verbraucher laut einer Umfrage weniger für Kleidung ausgeben.
Björn BöerChefredakteurKaufzurückhaltung voraus
"Kleidung gehört zum Kann-Konsum", sagte Experte Christoph Schwarzl von Accenture. "Hier hat jeder Verbraucher die Möglichkeit, sofort den Gürtel enger zu schnallen, im Gegensatz zu Lebensmitteln. Deshalb wirkt sich die Kaufzurückhaltung auf die ganze Branche aus."
Bei Designer-Klamotten und Marken-Outfits möchte mehr als jeder zweite Kunde künftig weniger Geld in den Geschäften ausgeben. Besser kommen die Online-Händler weg. 27 Prozent der Befragten sagen, sie wollten dort weniger ausgeben - aber weitere 27 Prozent wollen zukünftig mehr Kleidung über das Internet bestellen.
Für die Studie wurden 1.013 Verbraucher befragt. Der Textileinzelhandelsverband hat nach früheren Angaben in den ersten neun Monaten bereits ein Umsatzminus von vier Prozent verzeichnet.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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