Jeder Dritte will beim Kleiderkauf sparen

Jeder Dritte will beim Kleiderkauf sparen

1 Min.Aktualisiert am
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Wegen der unsicheren konjunkturellen Aussichten wollen die Verbraucher laut einer Umfrage weniger für Kleidung ausgeben.

Dabei planen die Verbraucher, rund ein Drittel ihrer Ausgaben für Schuhe und Kleidung einzusparen. Dazu gehörten auch die Kunden von Luxus- und Top-Markengeschäften. Am wenigsten betroffen sind laut Umfrage Internet-Händler sowie Billigketten und die etablierten Warenhäuser der mittleren Preisklasse.

Kaufzurückhaltung voraus

"Kleidung gehört zum Kann-Konsum", sagte Experte Christoph Schwarzl von Accenture. "Hier hat jeder Verbraucher die Möglichkeit, sofort den Gürtel enger zu schnallen, im Gegensatz zu Lebensmitteln. Deshalb wirkt sich die Kaufzurückhaltung auf die ganze Branche aus."

Bei Designer-Klamotten und Marken-Outfits möchte mehr als jeder zweite Kunde künftig weniger Geld in den Geschäften ausgeben. Besser kommen die Online-Händler weg. 27 Prozent der  Befragten sagen, sie wollten dort weniger ausgeben - aber weitere 27 Prozent wollen zukünftig mehr Kleidung über das Internet bestellen.

Für die Studie wurden 1.013 Verbraucher befragt. Der Textileinzelhandelsverband hat nach früheren Angaben in den ersten neun Monaten bereits ein Umsatzminus von vier Prozent verzeichnet.

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