Joseph Pschorr Haus wertet Münchner City weiter auf

Joseph Pschorr Haus wertet Münchner City weiter auf

An guten Geschäften hat München wahrlich keinen Mangel. Und nun ist ein weiterer starker Handelsstandort hinzugekommen. Drei Unternehmen haben hier große Flächen bezogen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Auf 19.000 Quadratmeter Handelsfläche residieren seit Donnerstag SportScheck mit einem Flagship Store auf 10.000 Quadratmeter, die nach Berlin zweite deutsche Filiale der amerikanischen Modekette Forever 21 (6.800 Quadratmeter) sowie ein Laden des Textilhändlers Mango (2.300 Quadratmeter). SportScheck hat sein bisheriges Stammhaus in der Sendlinger Straße ins Pschorr-Haus verlegt, um sich im Wettkampf mit dem örtlichen Globetrotter und dem Local Hero Sport Schuster zu positionieren. Mango betreibt in der Neuhauserstraße seinen weltweit größten Store.

Insgesamt wurden im Joseph Pschorr Haus auf einer Grundstücksfläche von rund 5.000 Quadratmeter rund 48.000 Kubikmeter Beton und 5.500 Tonnen Stahl verbaut. Ab Mitte Oktober beginnt auch die Vermietung der 25 exklusiven Wohneinheiten im gehobenen Segment. Hier handelt es sich um 2.500 Quadratmeter Mietfläche, teilweise mit Blick auf die Frauenkirche.

Große Nachhaltigkeit

Bereits im Dezember 2010 wurde das Haus mit dem Vorzertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet. Mit insgesamt 82,7 Prozent hat das Gebäude die beste Kategorie "Gold" erreicht. Diesen Spitzenwert erzielt das Joseph Pschorr Haus unter anderem durch den Einsatz einer Fotovoltaikanlage. Der durch diese Anlage gewonnene Solarstrom wird zu 100 Prozent für die Eigenversorgung in der Haustechnik zum Heizen, Kühlen und Lüften verwendet. Zudem wird das Joseph Pschorr Haus an das Fernwärme- und Fernkältenetz der Landeshauptstadt München angeschlossen. Fernwärme und -kälte gelten in München als ökologischste Form der Energieversorgung für Heizung, Warmwasser und Kühlung.

Zudem wird das Regenwasser für das Kühlsystem und die Bewässerung der Grünflächen des Gebäudes genutzt. Der Primärenergiebedarf des Hauses wird in Bezug auf die derzeit gültige Energieeinsparverordnung (EnEV) um rund 30 Prozent unterschritten.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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