Kampfpreise sollen Schlecker aus den roten Zahlen helfen

Kampfpreise sollen Schlecker aus den roten Zahlen helfen

Mit massiven Preissenkungen sagt der angeschlagene Drogerieriese Schlecker dm und Rossmann den Kampf an. Doch die Konkurrenz reagiert gelassen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Rund 500 Baby- und Kleinkindartikel wurden laut Schlecker seit Jahresbeginn im Preis gesenkt und durch neue Eigenmarken ergänzt. Auf diese Weise wollen sich Schlecker und Ihr Platz, als "erste Drogeriemarktadresse für junge Familien" positionieren.

Bislang gilt Schlecker im Vergleich zur Konkurrenz als teuer. Ziel der Preis-Kampagne sei es, "Kunden zurückzugewinnen und wieder an uns zu binden", sagte Rusch.

Umbau und Schließungen gehen weiter

Schlecker kämpft seit Jahren mit sinkenden Umsätzen, und versucht seit einiger Zeit, mit einem Nahversorgerkonzept gegenzusteuern. Allein in den vergangenen Monaten wurden aber auch mehrere hundert Filialen geschlossen. 

Bei dm und Rossmann werde die Preissenkung des kriselnden Konkurrenten gelassen verfolgt, berichtete die Lebensmittel-Zeitung. Dort glaube man nicht daran, dass Schlecker auf Dauer das Preisniveau von dm und Rossmann halten könne.

In diesem Jahr will Schlecker nach Jahren erstmals wieder schwarze Zahlen schreiben. Dazu soll in 750 bis 1.000 Märkten das neue Ladenkonzept umgesetzt werden, hunderte weitere Filialen an unattraktiven Standorten sollen geschlossen werden.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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