
Karstadt-Immobilien sollen verkauft werden
Die Eigentümer der Karstadt-Häuser forcieren wegen der Unternehmenskrise bei Arcandor ihre Bemühungen zum Teilverkauf ihres Pakets.
David WöllensteinRedakteurgewesen. Wegen des derzeit schwierigen Marktumfeldes ist dem Bericht zufolge eine Aufschnürung des Immobilienpakets in kleinere Anteile wahrscheinlich.
Auch ECE hat Interesse
Die Hamburger Projektmanagementgesellschaft ECE, die bereits auf einzelne Hertie-Filialen geschielt hatte, soll Interesse an einigen Karstadt-Häusern haben. Gespräche gibt es dem Blatt zufolge allerdings noch nicht.
Nach Angaben der FTD besteht das Portfolio aus 164 Objekten, die Arcandor vor zwei Jahren in ein Gemeinschaftsunternehmen mit der US-Investmentbank Goldman Sachs eingebracht. Derzeitige Eigner seien ein Immobilienfonds des Bankhauses sowie ein Konsortium aus der Immobiliensparte RREEF der Deutschen Bank, Pirelli Real Estate, Generali Real Estate Fund und der Borletti Group.
Arcandoraktie unter Druck
Arcandor hatte vergangene Woche die seit längerem im Raum stehende Refinanzierung des Unternehmens unter Dach und Fach gebracht, aber später eingestehen müssen, dass im Zusammenhang mit dem Konzept „die Struktur der Holding geprüft” werde. Die Aktie war daraufhin deutlich eingebrochen.
ddp

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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