In den Vereinigten Staaten ist es unter den Schwerreichen neuerdings Mode, viel Geld für wohltätige Zwecke zu spenden. Dieser Inititative hat sich jetzt auch Nicolas Berggruen angeschlossen.
Auch der Facebook-Gründer möchte Wohltäter sein
Seit Juni dieses Jahres versuchen die beiden Schwerreichen Menschen mit ähnlichen Kontoständen dazu zu bewegen, große Teile ihrer Vermögen sozialen Zwecken oder Wohltätigkeitsorganisationen zu spenden. Nun hat dieser Ruf auch Nicolas Berggruen ereilt.
Der neue Besitzer von Karstadt trug sich in die Liste der reichen Wohltäter ein, die sich unter "The Giving Pledge" versammelt haben. "Jeder Mensch hat bei seiner Geburt etwas mitbekommen. Daraus erwachsen Möglichkeiten, aber auch Verantwortung", schreibt der Deutsch-Amerikaner als Begründung für sein Engagement.
Der Gründer des Internetnetzwerks Facebook hat sich soeben eintragen lassen. Schon länger dabei sind unter anderem der Bankier David Rockefeller, der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg sowie der Medienunternehmer Ted Turner.
Ziel von "The Giving Pledge" ist es, die vermögendsten Menschen der Vereinigten Staaten dazu zu bewegen, große Teile ihrer Reichtümer gemeinnützigen Einrichtungen zukommen zu lassen. Das können diese zu Lebzeiten tun, oder veranlassen, dass es nach ihrem Tod passiert.
Die Spendenerklärung ist ein moralischer Akt, es gibt keine rechtliche Bindung. "The Giving Pledge" ist deswegen keine Spendensammelorganisation, sondern eher eine Art Sammelorganisation für Spendenversprechen. Wann diese eingelöst werden, ist unklar.
