Erleichterung bei Karstadt: Genügend Kommunen verzichten auf ihre Steueransprüche gegenüber dem Unternehmen. Damit ist eine wichtige Bedingung für das Gelingen des Insolvenzplans erfüllt.
Von den 94 Karstadt-Kommunen hätten lediglich drei ihre Zustimmung verweigert. Da der Insolvenzplan eine Zustimmungsquote von 98 Prozent der Forderungen vorsehe, habe die erforderliche Quote trotzdem erreicht werden können, sagte der Sprecher.
Entstehen würde dieser Posten nur durch den im Insolvenzplan vorgesehenen Verzicht der Gläubiger auf bis zu 97 Prozent ihrer Forderungen von bis zu zwei Milliarden Euro. Theoretisch wären dadurch Gewerbesteuerforderungen von etwa 140 Millionen Euro entstanden.
Weitere Bedingung für das Inkrafttreten des Insolvenzplans ist die Unterschrift eines Investors unter dem Kaufvertrag.