Die Beschäftigten der insolventen Warenhauskette Karstadt sollen mit einem Millionenbeitrag zur Rettung des Unternehmens beitragen. Das fordert jetzt der Insolvenzverwalter.
"Kein Eingriff in die Gehälter"
Die Kommission habe beschlossen, Verhandlungen mit der Karstadt- Geschäftsführung über einen Sanierungstarifvertrag aufzunehmen. Positionen der Gewerkschaftsseite wollte sie jedoch noch nicht nennen.
"Klar ist aber eins: Wir greifen auf keinen Fall in Monatsgehälter ein", sagte Mönig-Raane. Außerdem müsse sichergestellt sein, dass auch die anderen Beteiligten angemessene Beiträge leisteten.
Bedingte Jobgarantie
Eine absolute Jobgarantie für alle Beschäftigten sei keine Vorbedingung der Gewerkschaft, sagte die Verdi-Vizechefin. Eine derartige Regelung habe auch der frühere, 2008 unterzeichnete Karstadt-Sanierungstarifvertrag nicht enthalten.
"Wir haben auch damals nur eine bedingte Jobgarantie ausgesprochen", sagte die Gewerkschafterin. Dieser Vertrag hatte durch die Karstadt-Insolvenz im Juni seine Gültigkeit verloren.
Verdi hatte bemängelt, dass die notwendigen Unterlagen zur Prüfung eines Sanierungstarifvertrags erst spät der Gewerkschaft zugänglich gemacht worden seien.
dpa / DH
