Karstadt ringt um flexible Arbeitszeiten

Karstadt ringt um flexible Arbeitszeiten

In der Viernheimer Filiale von Karstadt stehen Geschäftsführung und Betriebsrat auf Kriegsfuß. Grund ist die gewünschte Einführung von flexiblen Arbeitszeiten.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Der örtliche Karstadt-Geschäftsführer Knut Werle will den Einsatz von Personal auf der Fläche optimieren und an die Kundenfrequenz anpassen. Das heißt: An Spitzentagen wie Samstag sollen mehr Mitarbeiter im Laden präsent sein.

Der Betriebsrat ist von der Idee wenig angetan: "Die Geschäftsführung will komplett flexible Arbeitszeiten, ohne uns in irgendwelchen Punkten entgegenzukommen", wird Betriebsratschefin Martina Würthwein-Hartmann in der Zeitung "Mannheimer Morgen" zitiert.

Neuer Einigungsversuch im März

Die örtliche Geschäftsführung will die Gespräche mit der Arbeitnehmerseite weiterführen. Der nächste Termin vor der Einigungsstelle ist für Mitte März vorgesehen.

Die Viernheimer Filiale von Karstadt befindet sich im Rhein-Neckar-Einkaufszentrum. Sie gehört zu den drei Karstadt-Immobilien, die an die Redevco-Gruppe verkauft wurden.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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