
Karstadt setzt K Town-Konzept fort
Nach einem Pilotladen in Göttingen eröffnete Karstadt nun "K Town" in Köln. Das Geschäft soll junge Kunden ansprechen und helfen, das Image des Warenhausbetreibers zu entstauben. Das ursprüngliche Konzept wurde jedoch angepasst.
Björn BöerChefredakteurAbteilung im Warenhaus statt solitärer Läden
K Town verfügt in Köln über 2.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Das Design soll an eine moderne Kunstgalerie erinnern, so Karstadt, und umfasse zahlreiche Bildschirme, Lichtinstallationen vor einer offenen, über 5 Meter hohen Decke und Verkaufsmöbel, die wie Kunstobjekte wirken.
In einem Lounge-Bereich bekämen Kunden angesagte Getränke und Snacks und können sich an Touch Pads, die in den Tischen integriert sind, die Zeit vertreiben.
Kunden wollen Einkaufserlebnis
"Wir haben mit unserem Pilotprojekt K Town in Göttingen die Erfahrung gemacht, dass Kunden nicht nur wegen eines Einkaufs, sondern wegen eines Einkaufserlebnisses zu uns kommen", betont André Maeder.
Zu den Modemarken für Damen gehören bei K Town Köln unter anderem Desigual, Mavi, One Green Elephant und das skandinavische Label Gestuz. Für Herren gibt es unter anderem Marken wie G-Star, Blend, Scotch & Soda und Superdry.
Der erste K Town-Laden wurde im September 2011 als Pilotprojekt in Göttingen eröffnet.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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