
KfW legt Umweltprogramm für Händler auf
Die staatliche Förderbank KfW bietet ab sofort Umwelt- und Energie-Effizienzprogramme speziell für Einzelhändler. Zinsverbilligte Darlehen sollen umweltfreundliche Investitionen fördern.
Björn BöerChefredakteurKonsumenten verlangen "klimagerechtes Verhalten"
"Als drittgrößter Wirtschaftszweig der Bundesrepublik Deutschland sichert der Einzelhandel die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Konsumgütern. Der stärker werdende Wettbewerb fordert dabei täglich frische Produkte, kundennahe Standorte und eine zielgruppenorientierte Präsentation. Das neue Förderangebot ermöglicht dem Einzelhandel ein stärkeres umwelt- und klimagerechtes Verhalten - ein Aspekt, der für den Konsumenten immer bedeutender wird," erläutert Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.
Im Rahmen des neuen Förderschwerpunkts "Umweltfreundlicher Einzelhandel" können Einzelhandelsunternehmen Kredite für den Neubau von Geschäftsgebäuden, die Neuplanung und Neugestaltung von Verkaufsräumen oder den Austausch veralteter Heizungs- und Kühlanlagen beantragen.
Die Antragsteller erhalten im Rahmen des Förderschwerpunktes eine zusätzliche Zinsverbilligung aus dem ERP-Sondervermögen von bis zu einem Prozent pro Jahr. Der Förderschwerpunkt ist zunächst bis zum 31. Dezember 2011 befristet.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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